Samstag, 16. August 2014

Der Werk- und Frästisch - Das Zentrum in der Werkstatt (Teil 1)



Ich habe schon lange über eine neue Werkbank nachgedacht. Hier beschreibe ich den Bau meines neuen Arbeitstisches im ersten Teil.





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Die Arbeitsbedingungen in meiner Werkstatt sind auf Grund beengter Platzverhältnisse nicht so optimal und ich habe schon lange hin und her überlegt wo ich eine Hobelbank am bestem hinstellen kann ohne das sie mir im Weg steht und so, dass sie mir auch den größten Nutzen bietet.
Da übliche Hobelbänke für meine Verhältnisse doch recht groß sind, habe ich mich dann immer mehr mit dem Selbstbau beschäftigt. So habe ich mich letztendlich dazu entschieden, eine Werkbank selbst zu bauen da man sie auf seine Platzverhältnisse und Anforderungen am besten anpassen kann.

Diese Anforderungen musste meine Werkbank erfüllen:

Stabile Standfestigkeit
Gleiche Höhe wie meine bisherige Arbeitsfläche und Tischkreissäge
Tisch muss als Auflagefläche für TKS dienen
Gelochte Tischplatte zur Verwendung von Spannelementen
Gelochte Seitenteile zum vertikalen spannen
Ablage unter der Arbeitsfläche
- Integrierter Frästisch


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Der nächste Schritt war die Überlegung aus welchem Material der Werktisch gebaut werden sollte.

- Für die Tischplatte habe ich 19mm MDF gewählt.
Es verzieht sich nicht wie eine massive Holzplatte, lässt sich leicht bearbeiten, nicht zu teuer und kann somit eher ausgetauscht werden, sollte die Oberfläche zu sehr beschädigt sein.

- Als Unterkonstruktion habe ich 18mm Birke Multiplex ausgesucht.
Es ist ebenfalls verzugsicher, und sehr stabil.

- Tischbeine sind aus 70x70 gehobelten Fichte Rahmenhölzern gefertigt. Die Versteifung ist wieder aus 18mm MPX. Ebenso die untere Tischplatte.

Ich habe mich bei dem bau für folgende Maße entschieden: 1250x800x900 (LxBxH)


Die Konstruktion

Die Tischplatte liegt auf einem 100mm hohen Rahmen aus 18mm Birke Multiplex. Dieser ist auf Gehrung geschnitten und mit Flachdübeln verleimt. In der Mitte verläuft eine zusätzliche Versteifung sodass die Tischplatte eine weitere Auflage hat.





Nachdem der Grundrahmen verleimt war, habe ich die Tischplatte passend zugeschnitten und die Punkte für die Löcher vermessen. Ich habe einen Abstand der Löcher von 80mm und einen Abstand zum Rand von 40mm gewählt. Die Löcher haben einen Durchmesser von 20mm.

Das Raster habe ich möglichst genau angezeichnet und die Kreutzungspunkte mit einem Spitzbohrer angestochen.


Da ich leider keine andere Möglichkeit hatte, habe ich die Bohrungen von Hand mit einem Forstnerbohrer vorgenommen. Dank der vorher eingestochenen Positionierungen konnte ich so recht genau ansetzen und die rund 100 Löcher Bohren. Die Späne konnte ich mit einer einfachen Absaugvorrichtung größtenteils absaugen.

Nachdem der Rahmen getrockent war und ich meine Löcher alle gebohrt hatte, auch die am Rahmen, konnte ich mich um die Verbindung der beiden Teile kümmern. Ich entschied mich, Flachdübel einzusetzen aber die MDF Platte nicht zu verleimen sondern zu schrauben. So kann ich die Platte, sollte es durch Beschädigungen nötig sein, einfach durch eine neue ersetzen.


Nachdem dies geschehen war, habe ich die Tischbeine auf Maß geschnitten und mit Zwingen in den Ecken positioniert. 


Jetzt habe ich die Teile für die untere Versteifung zugeschnitten und die Dübellöcher zur Verbindung in die Rahmenteile gebohrt.


Danach wurden die Bohrpunkte in die Tischbeine übertragen und ebenfalls gebohrt. Ein festgeklemmter Klotz hilft mir dabei, das Rahmenteil auf richtige Position zu übertragen.


 Anschließend wurden die Teile Schritt für Schritt verleimt und verschraubt.


Die Bohrlöcher für die Schrauben habe ich etwas versenkt sodass ich sie mit Astdübeln abdecken konnte um die Schraube darunter zu verstecken.
 

Da ich von aussen keine Schrauben sehen wollte, habe ich die Tischbeine an dem oberen Rahmen mit Klötzchen fixiert und dann die Fichte Hölzer von innen in den Rahmen verschraubt.







Zuletzt habe ich die untere Platte eingepasst und von unten am Rahmen verschraubt






>>>Hier<<< geht es weiter zu Teil 2, in dem der Einbau der Frästisch Einlegeplatte beschrieben wird.

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Diese und andere Anleitungen aus Fairness bitte nur für private Zwecke verwenden!
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Hier geht es weiter zu Teil 2 des Bauberichtes
                     >>>KLICK<<<
©HolzwurmTom 2014

Kommentare:

  1. Hallo Tom,
    erstmal großen Respekt für deinen Blog. Deine Projekte sind sehr proffesionell in der Ausführung und begeistern mich. Ich bin auch dabei mir einen Werktisch zu bauen und bin nach einiger Internet-Stöberei bei dir hängen geblieben, da mich dein Konzept am meisten überzeugt.
    Mit leicht abgewandelten Maßen habe ich auch schon angefangen den Tisch nach zu bauen. Der Rahmen ist schon fertig. Zur Zeit bin ich an den Löchern der Arbeitsplatte. Das geht mit meiner Oberfräse und Führungsschiene und Schleifpapier unter der Oberfräse gegen verrutschen sehr gut.
    Nun Habe ich aber noch ein Paar Fragen:
    1. Liegen die Lamellos zwischen Arbeitsplatte und Rahmen komplett lose oder sind sie zumindest im Rahmen verleimt?
    2. Wie genau ist die untere Platte von unten verschraubt und mit wieviel Schrauben?
    3. Hast du den Tisch/Arbeitsplatte mit Öl behandelt, wenn ja mit welchem?
    4. Wäre es sinnvoll den Bereich der Frästischaussparung von unten mit einer Platte zu verstärken, da ich warscheinlich auch noch eine T-Nutschiene für Winkelanschlag in die Arbeitsplatte einlassen will.

    Wäre über ein Paar Tipps von dir als Fachmann sehr dankbar.

    Grüße aus Mittelhessen
    Marcus Müller

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    1. Hallo Marcus,
      es freut mich, dass Dir mein Blog gefällt und das Dich mein Werktisch zum Nachbau inspiriert hat. Daher möchte ich gerne Deine Fragen beantworten.

      Punkt 1:
      Die Lamellos liegen nur lose in den Schlitzen. Ich habe dies bewusst so gemacht, damit ich die Platte bei Bedarf leicht abmontieren und ggf. ersetzen kann. Die Werktischplatte ist von oben mit 3,5x45mm Schrauben verschraubt. Die Schraubenköpfe sind etwas nach unten versenkt damit man nicht versehentlich hinein schneidet.

      Punkt 2:
      Welche Platte meinst Du mit "untere Platte"? Ich gehe davon aus, Du meinst die Ablage unter dem Tisch (letzte Bilder dieses Post). Diese liegt auf dem unteren Rahmen auf und wurde mit kleinen Metallwinkeln gegen verrutschen von unten fixiert. Man kann sie natürlich auch von oben schrauben aber ich wollte möglichst wenig Schrauben sehen.

      Punkt 3:
      Ich habe die Werktischplatte in rohem Zustand belassen, habe sie auch schon eins/zwei Mal fein nachgeschliffen. Auch kleinere Beschädigungen lassen sich so zuspachteln und nachschleifen.

      Punkt 4:
      Genau daran hatte ich auch schon öfter mal gedacht und zwar aus dem Grund den Du ansprichst - Die T-Nut Schiene. Bisher habe ich noch keine verbaut aber falls ich dies doch irgendwann nachhole, werde ich einen ca. 50mm breiten Streifen von unten einleimen/verschrauben. Beim großflächigen verstärken solltest Du bedenken, dass die Zwingen nicht durch eine wesentlich dickere Platte passen.

      Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen und wünsche Dir noch viel Spass auf meinem Blog und vor allem beim Nachbau Deines Werktisches!

      Gruß (ebenfalls aus Mittelhessen)

      Thomas

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    2. Vielen Dank für die Tipps, das bringt mich schon weiter.
      Hast du denn das Gestell in irgend einer Form behandelt/geölt oder roh gelassen, das wäre noch interessant zu wissen . Ich werde jetzt mal weitermachen.
      Ich hoffe ich darf dich noch mal fragen wenn ich Hilfe benötige.
      Gruß Marcus

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    3. Ich habe alle Teile geschliffen aber nicht mit Öl oder sonstigem behandelt.
      Gerne kannst Du weitere Fragen an mich stellen wenn noch etwas unklar sein sollte.

      Bis dann
      Thomas

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  2. Hallo Tom,
    finde deinen MFT echt Klasse und sehr gelungen. Gute Arbeit!! Beim Bohren der Löcher hast Du eine Absaughabe benutzt, wo bekommt man so eine her, finde die echt gut.

    Grüße, Ralf

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  3. Hallo Ralf,
    bitte entschuldige zunächst die verspätete Antwort. Vielen Dank für Dein positives Feedback, sowas freut mich immer!
    Du meinst sicher die durchsichtige Absaughaube welche ich einfach an den Sauger gesteckt habe. Diese ist eine Haube welche bei der GOF 1600 dabei ist. Sie dient ursprünglich dazu die Späne unter der Fräse abzusaugen. Bestellen kann man sie auch einzeln direkt auf der Bosch Professional Internetseite in der Rubrik Ersatzteile.

    Viele Grüße
    Thomas

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    1. Hallo Thomas, vielen Dank für die Info. Habe jetzt schon mehrmals nach der Haube bei Bosch in den Ersatzteilen gesucht, finde die wirklich nicht:-(
      Vielleicht kannst Du mir ja da helfen.

      Grüße, Ralf

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    2. Hallo Ralf
      Ja, so wie es aussieht, ist es doch nicht über den Ersatzteil Service zu bestellen. Ich habe jedoch die Artikelnummer zu dem Adapter rausgesucht. Da ich im Internet nichts gefunden habe, wirst Du es wahrscheinlich über den Fachhandel beziehen müssen.
      Hier noch die Artikelnummer: 2608000488

      Gruß
      Thomas

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  4. Hallo Tom,
    bin ebenfalls an deinem Mufti hängengeblieben und Plane diesen ebenfalls in abgewandelten Maßen. Was mich jedoch Interessieren würde ist das "T" (Bild 3) was du in der Konstruktion hast, wie groß ist dieses??? Ich plane in etwa 2/3 der Gesamtlänge ein. Das wäre dann ein drittel Platz für meine Triton Fräse. Wäre dir dankbar um eine Antwort.
    Gruß
    Peter

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    1. Hallo Peter,
      ich habe diese Einteilung so angepasst, dass ich ausreichend Platz für die Fräse habe. So ergeben sich in diesem Feld folgende Innenmaße: 762x365mm. Das lange Rahmenteil des "T" ist selbstverständlich mittig.
      Ich denke, das sind die Maße, welche für Dich wichtig sind?! Falls noch Fragen offen sind, schreib einfach nochmal :-)

      Viele Grüße
      Thomas

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  5. Hallo Tom, nun habe ich die obere Platte fertig incl. des Rahmens. Passt alles soweit. Leider ist es mir des öfteren passiert das mir das MDF auf der Unterseite ausgebrochen ist trotz alledem ich Material untergelegt habe damit dieses nicht passiert. OK damit kann ich leben. Womit ich garnicht Leben kann ist, das mir das gleiche passiert wenn ich die MPX Platte bohre. Das mache ich mit einer elektrischen Bohrmaschine. Und das sieht nur häßlich aus. Was für mich noch von Interesse wäre! Mit welchem Fräser du die Ränder der20er Bohrungen gefräst hast und ob du ne Schablone dafür gebraucht hast. Einfach nen Fräser da reinhalten ist ja nicht oder???

    LG
    Peter

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    1. Hallo Peter,
      wieso reißt es aus wenn Du extra etwas untergelegt hast?! Drücke beim bohren beide Teile fest zusammen oder besser noch, spanne sie am Tisch fest! Dann kann nichts mehr passieren. Es hilft auch, kurz vor dem Durchbruch, den Druck etwas zu mindern.
      Die Kante habe ich mit einem 45° Fräser mit Anlaufring gefräst, die Löcher kannst Du auch damit machen, aber die Frästiefe nur sehr gering einstellen. Am Besten erst ein paar Probestücke machen und einstellen bis es Dir gefällt! Schablone oder sonstige Anschläge brauchst Du dafür nicht.

      Viel Spass dabei...
      Thomas

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    2. Hallo Peter,

      ich bin auch gerade dabei einen Werktisch zu bauen und habe am Wochenende mit einem Forstnerbohrer die 20er Löcher in die seitlichen MPX Platten gebohrt...mit Unterlage, wie von Tom beschrieben. Ausrisse hatte ich keine.

      Da mir die Ränder der Bohrungen zu scharfkantig waren, habe ich mit der Oberfräse und einem 4 mm Abrundfräser die Kanten abgerundet. Allerdings habe ich nicht den vollen Radius genommen. Zuvor hatte ich auch ein paar Proben erstellt mit 45° Fräser und Abrundfräser.

      Bericht und Bilder dazu werde ich demnächst auf meinem Blog einstellen.

      Weiterhin viel Erfolg
      Achim

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  6. Hallo Tom

    finde deinen Werktisch toll und will nun auch sowas bauen. Hast den Tisch vorher komplet mit einem CAD Programm (Sketchup) geplant?

    Wenn ja, würdest du den Plan zur verfügung stellen oder verkaufen?

    Hab leider etwas wenig Zeit und wprde gerne loslegen und nicht noch viel Zeitz am PC verbringen.

    Gruß

    Dieter

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    Antworten
    1. Hallo Dieter,
      leider muss ich Dich enttäuschen. Der Tisch ist im Kopf geplant und anhand einer einfachen Skizze gebaut. Leider habe ich daher keine Zeichnung bzw. Maßliste.
      Ich würde mich freuen, wenn Du ihn trotzdem anhand des Bauberichtes nachbauen würdest und wünsche viel Spass dabei! Falls detaillierte Fragen offen sind, kannst Du mich gerne anschreiben und ich versuche gerne zu helfen.

      Viele Grüße
      Thomas

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  7. Hallo Tom,

    zunächst ein großes Lob an deinen Blog, den ich mit Interesse und großer Neugier –fast täglich- verfolge.

    Als nächstes Projekt baue ich einen Werktisch, der sich an deinem orientiert.
    Um den Werktisch besser rücken zu können (enge Werkstatt), spiele ich mit dem Gedanken, den Tisch auf arretierbaren Transportrollen zu montieren.

    Zu meiner Frage:
    Kannst du –oder ein Leser- mir eine Einschätzung geben, ob eine solche Rollenlösung ausreichend wackelfrei ist, oder ob solche Rollen zu viel Spiel haben und beim Schleifen,... mehr hindern als nutzen?

    Gruß aus Rheinhessen.
    Jens

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    Antworten
    1. Hallo Jens,
      es freut mich, dass Du ein treuer Leser bist und meine Arbeiten verfolgst!

      Ich hatte es ja mit Rollen bei dem Sägenunterschrank versucht aber dadurch, dass sich die Rollen eben auch seitlich wegdrehen (nicht rollen) stand die Säge sehr instabil und das obwohl da auch eine Sperre drin war. Sicherlich gibt es bestimmte Rollen, welche da fester sind?! Ich hatte mich dann jedoch entschieden, feste Füße darunter zu machen.
      Eine Idee ist in Deinem Fall vielleicht eine Hebevorrichtung. Da diese aber etwas Platz unter dem Tisch in Anspruch nimmt, vorausgesetzt Du baust selbst etwas, kannst Du dies aber bei der Planung mit einbeziehen. Bei Rockler.com in Amerika gibt es da übrigens ganz tolle zum anschrauben. Diese nennen sich "workbench caster kit".

      Viele Grüße und viel Spass beim Bau der Werkbank
      Thomas

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  8. Hallo Tom,
    danke für die schnelle Antwort!

    Bei den Rollen habe ich eher eine schwerere Ausführung im Blick, als du beim Unterschrank verwendet hattest. Es gibt da nämlich Rollen, die beim Arretieren nicht nur die Räder bremsen, sondern auch ein seitliches Verdrehen blockieren.

    Das von dir vorgeschlagene Hebesystem bzw. "workbench caster kit" ist sicherlich auch eine Überlegung wert, das Projekt sollte aber auch von den Kosten her überschaubar bleiben.
    Ich habe für mich nun beschlossen, den Werktisch zunächst von oben nach unten zu bauen; was bedeutet, dass ich mich zunächst um die Tischplatte und Seitenteile kümmern werde. Vielleicht fällt mir unterwegs dann ja noch eine gute Lösung für die Tischbeinrollen ein....


    Dir weiterhin gutes Gelingen und danke, dass du deine Ideen hier teilst!

    Gruß
    Jens

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  9. Moin!

    Wirklich ein toller Tisch! Welchen Durchmesser hast du für
    Die Löcher gewählt?

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    1. Hallo.
      Die Löcher haben einen Durchmesser von 20mm.

      Gruß
      Thomas

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  10. Hallo Tom,

    auch ich finde Deinen Werk-/Frästisch super und bin gerade dabei ihn leicht angepasst zu bauen. So soll er ein wenig grösser werden 160x80 und die Höhe passe ich an meine Säge an. Stehen wird er auf verstellbaren Gummifüssen .. und halt noch andere Kleinigkeiten.

    Eine Frage habe ich zu den Bohrungen der Arbeitsplatte. Ich vermute der Durchmesser der Löcher ist 20mm. Könntest Du ml zum Beten geben, was für einen Forstnerbohrer Du genommen hast und hat er zahlreichen Löcher in MDF und Multiplex überstanden ? Habe noch keinen usgewählt und suche also noch.

    Deine Seite und Deine Ideen finde ich echt Klasse, hier finde ich bestimmt noch einige gute Ideen ;-). Vielen Danke dafür und


    Gruß

    Wolfgang

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    Antworten
    1. Hallo Wolfgang,
      ich hatte einen Forstnerbohrer von Bosch verwendet. Er hat die Löcher ohne Probleme überstanden. Das sollte für einen guten Forstnerbohrer auch kein Problem darstellen. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass er mit langsamerer Drehzahl besser bohrt als schnell.

      Viel Spass beim bohren,
      Thomas

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    2. Hallo Wolfgang,

      auch ich bin gerade dabei den Werktisch von Tom nachzubauen.

      Begzl. der Forstnerbohrer kann ich Dir den Famag Bormax 20 mm absolut empfehlen. Ich hatte die ersten 20er Borhungen in die Rahmenteile mit einem Wolfcraft Forstnerbohrer erstellt, mir aber für die Bohrungen der Werktischplatte den Bormax gekauft.
      Es ist ein Unterschied wie Tag&Nacht! Sowohl von der Geschwindigkeit als auch vom Ergbenis der Bohrung.

      Näheres zu meinem Werktischbau kannst Du auf meinem Blog (http://holzblogbox.blogspot.de/)nachlesen.

      Weiterhin viel Erfolg und viele Grüße
      Achim

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    3. Hallo,
      die Erfahrung von Achim kann ich nur bestätigen. Die Famag Bormax Forstnerbohrer sind wirklich sehr gut.

      Gruß
      Thomas

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    4. Achtet darauf das es der Bohrmax³ (hoch3) ist, der ist auch bei 320 Löchern in 21mm Siebdruckplatte schmerzfrei :-)

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  11. Hallo,
    mich würde Interesieren was du für eine Hobelmaschiene hast?

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    1. Hallo,
      ich habe als Handhobel den Bosch GHO 18 V-LI und als kleine stationäre Maschine die alte Bosch SHO 160. Diese wird auch bei meinem nächsten Projekt "Bottle Opener Challenge" kurz zu sehen sein.

      Grüße
      Thomas

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  12. Hi tom.
    finde deinen tisch super wie kann ich das baubild ausdrücken lassen?Will mir auch einen bauen

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  13. Hallo, grosses Kompliment für deine coolen Blogs!!! kleine Frage, woher kriegt man solche waagrechte spanner welche du in den Löchern setzt?

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    Antworten
    1. Hallo Adrian,
      ich schätze mal, Du meinst die schwarzen Spannelemente. Diese sind von Festool und unter dem Namen "MFT-SP" zu finden.

      Viele Grüße
      Thomas

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  14. Hallo Tom,
    ich finde den Tisch sehr gut. Danke auch dafür das Du als "Insider" viele Tipps mit uns Heimwerkern teilst.
    Eine Frage, ich plane mir ebenfalls für meine GMF1600 einen Frästisch zu bauen.
    Meine Idee ist einen vollholz-Esstisch umzubauen. Er soll ebenfalls gelocht werden und auf einer Seite die Fräse halten.
    Was spricht aus Deiner Sicht gegen die Verwendung eines soliden Tisches?
    Danke und Gruß,
    Chris

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    1. Hallo Chris,
      bei einem gewöhnlichen Tisch würde ich darauf achten, dass die Beine unten auch nochmal miteinander verstrebt sind. Dies gibt nötige Stabilität um an ihm zu arbeiten. Wenn Du an dem Tisch eine Lochung anbringen möchtest, wie ich es habe, sollte die Tischplatte nicht dicker als 20mm haben da sonst die Tischzwingen nicht mehr hinein passen. Allerdings gibt es auch andere Spannwerkzeuge welche dann evtl. verwendet werden können.

      Ich persönlich würde aber, wenn ich die Wahl hätte, immer einen speziellen Werktisch bauen der den Bedürfnissen angepasst werden kann.
      Gerne kannst Du mich zu dem Thema auf dem laufenden halten und mir von dem fertigen Tisch berichten.

      Viele Grüße
      Thomas

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    2. Hallo Thomas,
      danke für Deine Antwort! Ich habe noch eine Frage zu Deiner Wahl der Platte. Der erwähnte Esstisch soll ggf. gegen eine Platte getauscht werden. Spricht aus Deiner Sicht etwas gegen den Einsatz einer Siebdruckplatte? Bei der Begründung Deiner Wahl der MDF Platte erwähnst Du Preis und leichtes Bearbeiten. Die Siebdruckplatte ist definitiv teurer - fast das Doppelte - scheint mir aber auch stabiler und damit haltbarer zu sein. Unterliege ich da einem Trugschluss?
      Den Esstisch habe ich verworfen, ich werde einen stabilen Werkstattwagen mit 2 Etagen zu einem Werktisch umbauen. Deshalb die Frage nach der Platte...

      Dein Blog ist wirklich inspirierend. Man muss nur aufpassen das man sich bei so vielen guten Ideen und deren Umsetzung nicht zu viel vornimmt ;-)

      Danke für eine Antwort und Grüße,
      Chris

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    3. Hallo Chris,
      eine Siebdruckplatte ist sehr wiederstandsfähig und daher eine gute Wahl. Sie wird auch von vielen Holzwerkern als Arbeitsplatte verwendet. Bei Siebdruckplatten gibt es Unterschiede welche zu beachten sind. Einmal billigere Mittellage aus asiatischem Holz und die bessere Qualität mit Birke Mittellage (Multiplex).
      Ein Nachteil ist aus meiner Sicht die extrem glatte Oberfläche. Ausserdem sehe ich als Vorteil bei der MDF Platte das man sie leicht ausbessern kann, wenn man mal zu tief bohrt und die Platte erwischt. So habe ich schon mehrere Stellen mit einfacher Spachtelmasse (Farbton Nussbaum) ausgebessert und wieder glatt geschliffen. Danach ist ein vorheriger Schaden nur noch mit Mühe zu erkennnen. Ein weiterer Vorteil ist, dass man die Fläche immer mal wieder schleifen kann.
      Bei Siebdruckplatte ist dies zwar nicht Möglich, aber Leim und Farbe bleibt auch nicht so leicht daran haften.

      Wie Du Dich entscheidest, es wird beides eine gute Wahl sein :-)

      Beste Grüße
      Thomas

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  15. Hallo Holzwurm Tom,
    eine Frage: wo bekommt man den von dir verwendeten Sicherheitsschalter her?
    oder ist der selbst konfiguriert?
    Danke Frank

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    Antworten
    1. Hallo Frank,
      ich habe den Sicherheitsschalter damals bei Ebay ersteigert. Ursprünglich ist er von Westfalia, wird aber in dieser Bauart nicht mehr angeboten. Allerdings ist ein ähnliches Modell dort verfügbar.
      Viele Grüße
      Thomas

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  16. Hallo "Holzwurm" Tom,
    Deine DArstellung und Vorgehensweise hat mich dazu gebracht selbst einen Tisch zu bauen.
    Vorab habe ich eine CAD Zeichnung mit Sketchup angefertig.
    Die Herausforderung ist ein entsprechendes Lochmaß/Lochabstand sauber in die Platte zu bohren.

    Meine Lösung sieht jetzt wie folgt aus.
    Herstellung einer Schablone mit 2 Lochreihen.
    Die Schablone hat die Maße 200x800 (19er MDF)
    Der Länge nach habe ich Löcher mit dem Durchmesser 30mm. - passend für eine 30er Kopierhülse der GOF 1600 (meins ;-))
    eine zweite Lochreihe mit 20mm Durchmesser im entsprechenden Abstand.
    Die Schablone wird bündig am Tisch ausgerichtet und dann sollte die Kopierhüle Schmatzend passen... dann kann es losgehen.

    Die zweite Reihe erstelle ich dann durch drehen der Schablone und durch passende Bankbolzen... usw.

    Wenn ich damit fertig bin, kann ich meine Erfahrung gerne einmal beschreiben.

    beste Grüße aus dem schönen Lüneburg.
    Lars

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  17. Hallo Tom,
    kannst Du mir bitte schreiben wie groß der Lochabstand der 20 Bohrungen ist?
    danke schon mal
    und mfg
    Rainer

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    Antworten
    1. Hallo Reiner!
      Diese Info steht im Text. 80mm Lochabstand und 40mm vom Rand.

      Viele Grüße und viel Spass beim bauen.
      Thomas

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  18. Hallo Tom,

    auch ich baue gerade deinen Tisch nach und das mit 0 Erfahrung was das Tischlern etc betrifft, habe anfang des Jahres erst angefangen mir alles mögliche selbst zu repaieren und zu bauen.

    Nun habe ich eine kleine Frage, wie genau verleimst du den unteren Rahmen für mehr Stabilität und die Ablageplatte?

    Kurze und Lange seite verdübeln geht doch nicht, richtig ?
    also sehe ich das richtig das zB Lange seite verdübelt wird und kurze Seite verschraubt ? und das komplett durch 7er Kantholz ?

    Grüße

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  19. Hallo kann man anstatt dem Multiplex auch Mdf nehmen?

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    Antworten
    1. Möglich ist wenn man manche Dinge beachtet alles. Als Beispiel lässt sich MDF nicht so stabil in die Kante schrauben und platzt schneller auf. Ich würde Multiplex bevorzugen.

      Viele Grüße,
      Thomas

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    2. Ok danke für die schnelle Antwort.

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  20. Moin,

    erstmal großes Lob und Respekt von mir als Tischler für viele gute Ideen und exakte Arbeit! Was für Schienen hast du in die Beine eingelassen für die Knäufe?
    Gruß

    Holger

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    Antworten
    1. Hallo Holger,
      vielen Dank für dein Lob, besonders da du auch Tischler bist, schätze ich es sehr!
      Die Schienen nennen sich T-Nut Schienen und bekommst du unter anderem im sautershop unter der Rubrik "Frästisch selber bauen"
      Die Knäufe sind von festool wie sie bei vielen Maschinen verbaut werden. Sind super zu bedienen nur wenn man dagegen läuft, hat man gleich einen blauen Fleck da sie weit heraus stehen :-)

      Viele Grüße
      Thomas

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    2. Perfekt, danke!!
      Jetzt muss ich mich noch entscheiden, ob ich das ganze Gedöns wieder auf Industrierollen stelle zur Flexibilität in der Werkstatt oder zum festeren Stand auf Füße.....und vielleicht doch 24er Multiplex statt MDF?
      Bist du eigentlich langfristig zufrieden mit der Kopiereinheit der GOF oder schielt man auf die Dauer doch nach einem kompletten Fräslift ;-)?
      LG

      Holger

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    3. Ich habe die Maschine wieder in dem Tauchkorb und stelle die Höhe mit einem Wagenheber ein.
      Viele Grüße
      Thomas

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  21. Hallo Tom,

    Super Anleitung.
    Ich habe mir die Bank nachgebaut und bin sehr begeistert.

    Kannst du mir sagen, wo ich den Aufsatz für die Staubabsaugung auf Bild 5 her bekomme?
    Ich habe schon alles abgegrast, aber leider nix gefunden.

    Gruß,
    Sebastian

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    Antworten
    1. Hallo Sebastian,
      dieses durchsichtige Kunsstoffteil ist ein Absaugadapter welcher bei der Bosch Oberfräse GOF 1600 dabei war. Soweit mir bekannt, ist es leider nicht einzeln erhältlich.
      Ich habe aber aufgrund vieler Anfragen von euch diesbezüglich in absehbarer Zeit vor, etwas vergleichbares als kleines Werkstattprojekt umzusetzen.

      Viele Grüße,
      Thomas

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    2. Hallo Tom,

      Nach langem Suchen, habe ich eine gefunden.
      Ist zwar nicht ganz billig, aber zu haben.

      https://www.ebay.de/itm/192148446935

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  22. Hallo Tom,

    auch von mir vielen Dank für die tollen Beschreibungen!
    Deine Werkbank ist die ideale Vorlage für meine Werkstatt, da Deine Platzverhältnisse zu meinen passen ;-)

    Mein Problem ist nur, dass bei den Händlern vor Ort nur MPX-Platten in BB Qualität haben. Dies erscheint mir etwas wenig. Welche Qualität hast Du bei Deinen Platten?

    Ein schönes langes Wochenende wünsche ich Dir.
    Viele Grüße Jürgen

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  23. Hi Tom,

    danke für die super Beschreibung und die Klasse arbeit für arme Seelen wie mich :)

    eine Frage habe ich, hast du die Kanten gefast? Ich will das mit einer 21mm Siebdruckplatte machen.

    Danke & Grüße
    Marc

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    Antworten
    1. Ja die Kanten sind gefast, aber nur ganz leicht.
      Viele Grüße
      Thomas

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